StartseiteHotelWellnesshotelsSporthotelsDeutschlandAll InclusiveHotelbewertungenLast Minute & MoreFlug

Allgemein:

Startseite

Feste

Religion

Balinesisches

Dorfgemeinschaft

Reisanbau

Insel der Tempel

Kastenwesen

Tänze

Bali

Tanzstil II

Sanur Beach

Galungan-Fest

Nyepi-Tempelfest

Den Pasar

Puputan-Square

Impressum

Kunst & Malerei

Pangabenan

Anreise

Kuta Beach

Tanzstil I

Die überwiegende Mehrheit der Balinesen lebt in rund 2000 Dörfern, deren soziale Organisation einzigartig ist. Das Dorf bildet eine kommunale Einheit, die man fast als eine Familie bezeichnen
könnte. Die besondere Verbundenheit der Menschen ergibt sich aus dem Band ihrer intensiv praktizierten und gelebten Hindu-Religion. Das typische Dorf weist normalerweise drei größere
Tempel auf. Der Dorftempel, pura desa, liegt in der Regel im Zentrum des Dorfes und wird zumeist von einem heiligen Banyan-Baum (Ficus oder Würgefeige) überragt, in dessen Ästen die für
Bali typische Schlitztrommel kulkul hängt. Sie wird bei Ereignissen wie Tod, Gefahr oder wichtigen Zusammenkünften der Dorfgenossenschaften, banjar, geschlagen. Als banjar wird eine
kommunale Einheit in einem Dorf bezeichnet, die Zeremonien wie Tempelfeste, Hochzeiten, Verbrennungsfeste usw. auf Basis gegenseitiger Nachbarschaftshilfe, gotong royong, ausrichtet. Ein
großes Dorf kann aus mehreren banjar-Genossenschaften bestehen. Spezieller Treffpunkt genossenschaftlicher Versammlungen ist die ebenfalls im Dorfzentrum liegende Versammlungshalle,
bale banjal, deren Dach von Pfeilern gestützt wird und die zumeist nach drei Seiten hin offen ist. Im nördlichen Dorfbereich, in Richtung des heiligen Vulkanberges Gunung Agung, befindet sich
der den vergöttlichten Ahnen und ihrem vererbten Land gewidmete uranische Tempel, pura puseh. Am unteren Dorfende, in Richtung Meer, liegt der Tempel der Toten, pura dalem. Dieser
Tempel ist den Seelen der kürzlich Verstorbenen gewidmet. Die drei Tempel symbolisieren Geburt (pura puseh), Leben (pura desa) und Tod (pira cialem).

Reiseinformationen